#106 – Sacred

Es gab eine Zeit, in der wurden viele Ego-Shooter (heutzutage eher First-Person-Shooter genannt) fast ausschließlich als „Doom-Klon“ bezeichnet. Warum das so war? Nun, zum einen wusste man damals noch nicht, was die Zukunft alles zu bieten hat und zum anderen gilt das Spiel als wegweisendes Erstlingswerk des Genres, welches wichtige Grundelemente zementierte und somit Vorreiter für alle kommenden FPS war.

Fun Fact: Nach Doom gab es natürlich weitere (mittlerweile auch schon etwas betagte) Titel wie z.B Halo, Half-Life oder Counter-Strike. Moderne Vertreter des Genres wären z.B. Battlefield, Far Cry oder Call of Duty.

Selbstverständlich gibt es solche stilprägenden Titel nicht unter Ego-Shootern. Was Doom für das FPS-Genre war, ist „Diablo“ für Fans von Action-RPGs (Action-Rollenspiele). Gerade „Diablo II“ wird von vielen Anhängern als der beste Teil der Serie angesehen und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit.

Fun Fact: Scheinbar sehen das nicht nur die Fans so, denn tatsächlich will Blizzard mit Remaster namens „Diablo 2 Resurrected“ den Glanz der alten Serie nochmal neu aufblitzen lassen. Fans warten gespannt auf die Veröffentlichung dieses Jahr!

Uff, ich schweife schon wieder ab. Schnell zurück zum eigentlichen Thema! 😀 Heute möchte ich euch ein Spiel vorstellen, welches meiner Meinung nach zu Unrecht häufig ein reines Schattendasein als „Diablo-Klon“ führt: „Sacred“!

Fun Fact: Das nenn ich mal lobenswert – die Erstauflage des Spiels kommt in einer großen Box mit Handbuch und Karte! Gekauft habe ich das Spiel erst kürzlich für ganze 2€! 😀 Das ist das Schöne an alten PC-Spielen – sie interessieren gefühlt keine Sau mehr. Außer mich natürlich! 😉

Sacred ist ein vom deutschen Entwicklerstudio „Ascaron“ (Studio II Software) entwickeltes und von Take 2 Interactive vertriebenes Action-RPG aus dem Jahre 2004. Dreh- und Angelpunkt des Spiels ist die fiktive Fantasy-Welt „Ancaria“, in welcher es zahlreiche Aufgaben (Quests) zu erledigen gibt.

Als Protagonisten (bzw. Protagonistin) könnt ihr euch zwischen sechs unterschiedlichen Charakteren entscheiden. Zur Auswahl stehen der starke Gladiator („Hau-Drauf-Maschine“), der giftige Dunkelelf, der clevere Kampfmagier, die himmlische Seraphim, die höllische Vampirin oder die naturverbundene Waldelfin (aka Bogenschützin).

Die Charaktere unterscheiden sich primär durch Stärken und Schwächen bestimmter Statuswerte (Charisma, Stärke, Widerstand, Geschick, etc.). Ebenso bietet jeder Protagonist eine eigene Hintergrundgeschichte samt Startpunkt im Spiel sowie verschiedene Kampftechniken, Fertigkeiten, spezielle Zaubersprüche, Rüstungen und Waffen an. So wird dem Spieler (je nach dem für welchen Charakter er sich entscheidet) jedes Mal eine vollkommen andere Spielerfahrung geboten! 🙂

Fun Fact: Ich habe immer sehr gerne mit dem Kampfmagier oder der Seraphim gespielt. Meiner Meinung nach sind beide gute Allrounder und bieten einen Mix aus magischen Angriffen und konventionellen Angriffen. 😉

Was die Handlung angeht, so müsst ihr dem bösen Totenbeschwörer Shaddar das Handwerk legen. Er ist mies drauf, weil er von der Magiergemeinschaft verstoßen wurde. Nun will er Rache üben und beschwört hierfür einen gigantischen Sakkara-Dämon. Der Versuch geht aber nach hinten los, denn der Dämon wendet sich gegen seinen Beschwörer! Zusätzlich wird das Tor zur Unterwelt geöffnet, welches Schwärme von Untoten auf Ancaria loslässt. Nur euer Held kann das Königreich Ancaria retten! 🙂

Fun Fact: Keine Angst, auf die Story sollte man gar nicht zu viel Wert legen, sie ist in diesem Fall mehr oder weniger nur „Beiwerk“ zu einem großartigen Rollenspiel.

Während eures Abenteuers gibt es die üblichen RPG-Quests zu erledigen. Die Aufgaben reichen von Dingen wie „Töte einen machtbesessenen Herrscher, der das Nachbardorf unterjocht“ über „Hilf den Dorfbewohnern beim Einfangen von Tieren oder dem Transport von Gütern“ bis hin zu den klassischen Eskorte-Missionen à la „Bringe einen Händler quer durch das Land, damit er seine Waren wo anders verkaufen kann“.

Gerade die Eskorten („escort quests“ genannt) stoßen bei vielen Spielern meist auf wenig Gegenliebe, weil man auf zumeist langsame Begleitcharaktere warten muss, die sich dann auch noch völlig hilflos von heraneilenden Gegnern abstechen lassen. „mission failed“ sag ich da nur! Pro Tipp: Speichern, speichern, speichern… 😉

Fun Fact: Auch in Sacred wird mit Eskorten nicht gegeizt. Diese wirken manchmal etwas absurd und an den Haaren herbeigezogen – es ist wirklich gut, dass diese Aufgaben nur optional erledigt werden müssen! An einer Stelle muss man z.B. einen entlaufenen Wachwolf namens „Gambit“ finden und zu seinem Herrchen zurückbringen. Alle anderen Wölfe, denen man so auf dem Weg begegnet, dürfen natürlich abgeschlachtet werden, ist klar. 😀

Als Belohnung für abgeschlossene Quests erhält der Spieler Gold oder Erfahrungspunkte. Gerade letztere sind notwendig um die Fähigkeiten des eigenen Charakters zu verbessern („hochzuleveln“). Mit jedem neuen Level kann der Spieler so bestimmte Fertigkeiten (wie z.B. Konstitution, Waffenkunde, Wendigkeit, etc.) und Attribute (z.B. Stärke, Geschick, Regeneration, etc.) vergeben. Dadurch lässt sich jeder Charakter in eine komplett unterschiedliche Richtung entwickeln – cool! 🙂

Das Gold kann der Spieler wiederrum für Waffen- oder Rüstungsupgrades beim Schmied investieren. Dieser kann Schmiedekünste oder Gegenstände wie Amulette oder Ringe in die Ausrüstungsgegenstände schmieden und so euch noch stärker und resistenter gegen Feinde machen.

Apropos Waffen und Rüstungen – selbstverständlich gibt es in jeder neu zu erkundenden Stadt auch einen Händler, bei dem man sein Geld loswerden kann. Ich persönlich habe deren Angebote aber immer als unnötig empfunden. In den niedrigeren Schwierigkeitsstufen des Spiels findet man durch den Loot, welche Gegner nach deren Tötung fallen lassen, wesentlich besseres Zeug.  Selbstverständlich kann man den Händler auch dazu nutzen, den ganzen Kram loszuwerden und ein paar Goldstücke zu verdienen.

Fun Fact: Häufig findet man z.B. Gegenstände, die vom eigenen Charakter nicht verwendet werden können (entweder weil man entsprechende Attributwerte (noch) nicht erlangt hat, oder weil der Gegenstand nur von einer ganz andere Charakterklasse genutzt werden kann). Ich nehme diese Sachen trotzdem immer gerne mit und verscherble sie beim Händler im nächsten Dorf – da lacht der Geldbeutel! 🙂

Last but not least kann auch der Combomeister bemüht werden, welcher spezielle Zaubersprüche und Kampftechniken zu starken Angriffsvarianten kombinieren kann. Ebenso können diese speziellen Angriffe durch den Einsatz vieler Goldstücke verbessert werden, sodass sie z.B. mehr Schaden anrichten.

Neben dem normalen „Hau-Drauf-Angriff“ (sei es nun mit einer Nah- oder Fernkampfwaffe) gibt es zahlreiche Kampfkünste, welche durch sogenannte „Runen“ erlernt werden können. Diese Runen bekommt man durch das Besiegen von Bossgegnern oder durch die Erledigung von Nebenaufgaben. Je nach Charakterklasse können natürlich unterschiedliche Künste erlernt werden.

Fun Fact: Meine Waldelfin kann z.B. ein paar spezielle Techniken mit dem Bogen (Mehrfachschuss, verfolgender Pfeil, Bombenpfeil, etc.) erlernen. Ebenso können auch einige naturverbundene Zauber wie z.B. die Giftranken, die dem Gegner Schaden zufügen, erlernt werden. Neben dem klassischen „Heilungszauber“, welcher die eigene Energie wieder herstellt, gibt es sogar einen „Verwandlungszauber“, welcher einen Gegner in ein gebietsabhängiges Tier (z.B. ein harmloses Reh) verwandeln kann.

Mit entsprechender Ausrüstung ist man dann gut gewappnet um den ganzen Schurken und untoten Kreaturen das Handwerk zu legen. Die Hauptstory führt euch dabei immer wieder mit einigen Schlüsselfiguren wie z.B. dem rechtmäßigem Thronerben Prinz Valor oder seiner Gattin in spe Baroness Vilya, sowie deren Zauberin Shareefa zusammen. Diese können und werden euch (teils optional, wenn vom Spieler gewünscht) ein Stück der Reise begleiten.

Fun Fact: Im Gegensatz zu andern Begleitcharakteren können diese Schlüsselfiguren – Gott sein Dank – nicht sterben. Sobald ihre Lebensenergie sich dem Ende neigt, kippen sie einfach um und sind für wenige Sekunden bewusstlos, bevor sie aufstehen und weitermachen als wäre nichts gewesen! 😀

Die jeweiligen Settings wie z.B. Waldgebiete…

…grüne Ebenen mit querenden Flüssen…

…Eisbergpässe…

…dunkle Höhlen…

…oder mysteriöse Kellergewölbe sind dabei für die damalige Zeit recht ansehnlich inszeniert.

Fun Fact: Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Gebiete, die ich euch jetzt unterschlagen habe. Zum einen möchte ich nicht zu viel spoilern, andererseits würde es wohl den Rahmen des Beitrags sprengen! 😀

Auch spezielle Orte, an denen meist Hauptaufgaben erledigt werden müssen stechen nochmal deutlich aus der restlichen Welt heraus. So müssen z.B. an einer Stelle des Spiels die vier Elemente Ancarias (Luft, Feuer, Erde und Wasser) gefunden werden. Jedes dieser Elemente befindet sich in einer unterschiedlichen Spielregion…

…und wird dabei von vergleichsweise starken Gegner (wie z.B. einem Drachen oder einem Sakkara-Dämon) bewacht. Während sich die normalen Widersacher (Straßenräuber, Goblins, Orks, etc.) noch recht einfach vernichten lassen, sind diese Bossgegner teilweise richtig harte Nüsse, an denen man (oder zumindest ich) ganz schön zu knabbern hat (höhere Level und übertrieben hohe Angriffswerte). Spätestens vor so einem Kampf ist es ratsam sich mit Heiltränken auszustatten und die Ausrüstungsgegenstände sowie Kampfkünste des eigenen Charakters zu verstärken.

Während normale Gegner manchmal etwas eintönig wirken, wurde gerade bei den Boss-Gegnern ein Augenmerk auf Animation und Details gerichtet. Es gibt wenig Befriedigenderes als einen schweren Gegner zu erledigen…

…nur um dessen Ableben (samt passender „die-bösen-Geister-entweichen“-Animation) zu erleben.

Fun Fact: Neben der Bronze-Kampagne gibt es auch noch die höheren Schwierigkeitsgrade Silber und Gold. Sehr lobenswert: Der eigene Charakter kann samt Kampfkünsten und Ausrüstungsgegenständen von einem vorherigen Spielstand (niedrigere Schwierigkeitsstufe) importiert und somit weiterentwickelt werden – cool! 🙂

Was mir besonders gefällt ist der Humor der Entwickler. So wird z.B. wenn man seinen Charakter regungslos für einige Minuten stehen lässt die „vierte Wand“ durchbrochen und der Spieler wird mit einem lustigen Spruch gerügt, wieso es nicht weiter geht. 😀

Ein für mich persönliches Highlight sind die Grabinschriften auf den jeweiligen Friedhöfen der einzelnen Städte. Diese haben – neben gelegentlichen Überraschungen wie Ausrüstungsgegenständen oder einem untoten Skelett, das es zu besiegen gilt – eigentlich immer einen lustigen Spruch eingraviert. Hier nur ein paar Beispiele:

Der schwächste Punkt des Spiels ist für mich die Vielzahl an Bugs. Trotz zahlreichen Patches, die Ascaron im Laufe der Zeit nachgeliefert hat, gibt es immer noch einige Stellen, an denen man beten muss, dass alles so funktioniert wie es soll. Manchmal sind es nur kleine Dinge, wie z.B. dass einige Gegner außerhalb der Spielwelt erscheinen und so nicht besiegt werden können – ein Gamer würde dazu „out of bounds spawnen“ sagen.

Auch gibt es die ein oder andere Nebenaufgabe, die sich nicht erfüllen lässt, wenn man sie in der falschen Reihenfolge angeht (Stichwort: Whiskeyfässer). Neben so Kleinigkeiten gibt es auch richtig krasse Fehler, welche ein Weiterspielen unmöglich machen. Mir ist es z.B. an zwei Stellen passiert, dass sich eine Tür nach Besiegen eines Bossgegners nicht öffnet – und das alles nur, weil ich den Gegner nicht exakt in der Mitte eines Raumes besiegt habe! Erst durch einen Tipp im Steam-Forum habe ich einen Workaround gefunden.

Fun Fact: Ich habe vorsichtshalber immer vor so Stellen (an denen ich Probleme vermutet habe) gespeichert. Meistens ist alles gut gegangen, aber wenn nicht gibt es nichts Frustrierenderes als zwei Stunden Spielzeit durch so einen blöden Fehler zu verlieren…

Da Sacred aber von den Spielern trotzdem relativ gut angenommen wurde, kam noch im gleichen Jahr eine neue Auflage („Sacred Plus“) raus, welche zahlreiche Fehler behob und die Spielwelt erweiterte und um neue Gegnertypen ergänzte.

Fun Fact: Alleine das Logo rechts unten in der Ecke weckt nostalgische Erinnerungen. Wer hat nicht schon mal ein richtig gutes (PC-)Spiel für 5 € in der „Software Pyramide“ beim Müller oder Mediamarkt erworben? Klassiker! 😉

Ein Jahr später (2005) kam dann mit „Sacred Underworld“ ein AddOn. Die Erweiterung brachte zwei neue Charaktere (Zwerg und Dämonin), eine um ca. 40 % vergrößerte Spielwelt, neue Gegnertypen und Gegenstände sowie eine Fortsetzung der Kampagne aus der Grundversion. Diese knüpft unmittelbar an die Ereignisse in Sacred an.

Mir persönlich hat die Underworld-Erweiterung nicht ganz so gut wie das Hauptspiel selbst gefallen. Zwar sind die zusätzlichen Inhalte ganz nett, aber irgendwie fehlt es dem Spiel an Persönlichkeit. Die Story (Rettung der Baroness Vilya nach – Spoiler alert – Prinz Valors Tod) ist noch flacher als im Original. Die neuen Gebiete sind schön, aber wirken vollgestopft mit Gegnern, was das Spielerlebnis eintönig macht. Ich kann den Gamespot-Kollegen an der Ecke nur zustimmen – Ascaron hat es leider versäumt wirkliche Innovationen hinzuzufügen. Underworld ist definitiv kein schlechtes AddOn, aber auch kein „Must-have“.

Fun Fact: Was cool ist – auch für Underworld kann der eigene Charakter aus der Ancaria-Kampagne übernommen werden. So konnte ich ein weiteres Abenteuer mit meiner Waldelfin bestreiten! 🙂

2008 erschien dann mit „Sacred Gold“ noch eine Kompilation mit Sacred sowie dem AddOn Underworld. Mit dabei ist neben dem Spiel und dem Handbauch auch die Ancaria-Karte sowie eine Soundtrack-CD! 🙂

Fun Fact: Ich habe das Exemplar vor ein paar Tagen auf eBay für 3€ ersteigert! Ich mag alte PC-Spiele – wo sonst bekommt man (je nachdem wie vollständig man alle Missionen abschließen möchte) 40-100 Stunden Spielzeit für so wenig Geld? 😉

Was die weiteren Spiele der Sacred-Reihe angeht, gefällt mir persönlich immer noch der erste Teil am besten. Die späteren Teile driften eher in Richtung „Hack and Slay“ oder sogar ins „Beat ‘em up“-Genre ab. Auch mit dem zweiten Teil, welcher eigentlich die klassische Formel beibehält, kann ich nicht so recht was anfangen. Die Grafik ist besser, wirkt für mich aber zu comichaft und bunt. Vielleicht liegt das auch nur an mir. Ich habe einfach eine Schwäche für alte Spiele mit Pixelgrafik oder Retro-Charme (der Blog heißt ja nicht umsonst „retrololo“ :P).

So, ich denke es wird so langsam Zeit, dass wir zum Ende kommen. Ich könnte vermutlich noch Stunden über das Spiel berichten, über spezielle Set-Gegenstände, Transport-Portale und eine Vielzahl an coolen Easter Eggs, aber das würde den Rahmen dann endgültig sprengen! 😀

Ich weiß nicht woran es liegt, dass mich „Sacred“ vom ersten Tag an gefesselt hat. Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, wie ich überhaupt zu dem Spiel gekommen bin. Alleine diese Tatsache beeindruckt mich bis heute, denn Action-RPGs sind üblicherweise nicht wirklich mein Beuteschema…

Fun Fact: Worüber ich beim Durchspielen überrascht (und nicht gelinde gesagt schockiert) war, ist der Zeitaufwand, den man reinstecken muss um solche RPGs zu spielen. Das ist so, wie wenn man in die Arbeit (oder in das Schreiben von Blogartikeln :P) vertieft ist – da vergeht die Zeit im Flug. Rückblickend betrachtet kommt es mir so vor, als hätten mich solche Sachen früher weniger gestört. Ich vermute mal ich hatte „damals“ einfach mehr Zeit. Vielleicht liegt es aber auch nur einfach daran, dass ich alt werde… 😀

Wer nun Lust darauf bekommen hat, Ancaria zu entdecken, dem kann ich nur empfehlen das Spiel einfach zu kaufen! Digital kostet es ca. 8€ bei GOG, alternativ könnt ihr auch für ganz kleines Geld (meist nur 1-3€) eine Version auf eBay ersteigern, denn das Spiel läuft selbst unter Windows 10 (64 Bit) ohne Probleme! 🙂

Noch ein Hinweis zur Technik: Tatsächlich wurde das Spiel für eine 4:3-Auflösung (1024×768) entwickelt. Wer sich nun über die schönen „Widescreen-HD-Screenshots“ in dem Beitrag wundert: Es gibt eine Möglichkeit Einstellungen am Grafiktreiber vorzunehmen, um so das Spiel auch in einer HD-ready-Auflösung (1366×768) im Fullscreen-Modus zu spielen.

Als noch bessere Alternative kann ich euch den „Sacred ReBorn HD-Mod“ empfehlen. Der Mod wurde von einigen russischen Enthusiasten entwickelt und merzt einen Großteil der Fehler im Spiel aus. Ebenso wurde der Schwierigkeitsgrad etwas erhöht und es können sogar diverse Einstellungen, wie z.B. das Setzen eine Full-HD-Auflösung von 1920×1080 getätigt werden, welche das Spielerlebnis deutlich verbessern. Das Beste – der Mod wird auch heute noch aktiv weiterentwickelt! Alles in allem ist das die perfekte Lösung um Sacred auf einem modernen System zu spielen. 🙂

So, nun ist aber gut… In diesem Sinne – beste Grüße aus Ancaria – bis bald! 🙂

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