#99 – Music: game on

Ich hoffe euch hat das erste „Videospiel-Floppy-Album“ (game over level up) gefallen, denn heute folgt mit „game on“ ein weiteres, welches sich rund um Videospielthemen dreht! 🙂

Fun Fact: Auch dieses Mal wurde das Cover (samt Background) von Michi designed. Einfach top – wie immer! 🙂

Während es beim letzten Mal eher um ältere 8-Bit-Schinken aus der NES- und Game Boy-Ära ging, sind auf diesem Album überwiegend Melodien von 16-Bit-Supernintendo-Spielen vertreten (also auch ältere, aber nicht ganz so alte Schinken :D). Natürlich haben sich auch ein paar andere Plattformen mit eingeschlichen, etwas Abwechslung schadet nicht.

Auch dieses Mal gab es wieder zahlreiche Rückschläge und „Herausforderungen“. Ein Stück, an dem ich gefühlt ewig gewerkelt habe (und dass sich leider trotzdem für mich nicht zufriedenstellend anhört), ist z.B. die Titelmelodie vom PC-Klassiker „The Secret of Monkey Island“. Normalerweise kommen die Laufwerke mit kurzen, abgehackten Tönen gut klar, aber diesmal haben sie sich einfach irgendwie blöd angestellt! 😀

Ein weiteres Stück auf das exakt das gleiche zutrifft ist „Dark World“ aus „A Link to the Past“. Ich liebe die Vorlage (und das Spiel dazu), aber auch hier musste ich mich der Komplexität geschlagen geben. Eigentlich echt schade drum, da hatte ich mir wesentlich mehr versprochen. Manchmal hilft es bei solchen Stücken, wenn man alles was man gemacht hat nimmt, in die Tonne wirft und nochmal von vorne anfängt – manchmal auch nicht. 😀

Trotzdem sind auch ein paar coole Tracks dabei. Mir gefällt z.B. das „Forest Maze“ aus dem „Super Mario RPG“ ganz gut. Auch das staccatoartige „Fire Shark“ aus dem gleichnamigen Spiel finde ich extrem krass! 😀

Das „Dragon Roost Island“ Stück aus „Wind Waker“ kann man gut hören und ich finde es kommt dem Original recht nah. Wer es fröhlich und „Mario-typisch“ mag, der wird mit dem „Athletic Theme“ aus „Super Mario World 2“ seine Freude haben. Hier mussten allerdings auf Grund der Komplexität auch einige Spuren weggelassen werden.

Generell merkt man, dass viele der Stücke einfach zu schnell für die ollen Laufwerke sind. Ist das der Fall, hat man die Qual der Wahl. Stücke verlangsamen oder drauf verzichten? Oder in Kauf nehmen, dass einige Töne verschluckt werden. Alles irgendwie nicht so ideal 😀 Ein gutes Beispiel ist „Las Vegas“ aus „Top Gear“, da bin ich vom Original leider sehr weit weg. Echt schade, weil das eine wirklich coole Melodie wäre.

Je mehr Lieder ich umsetze, desto mehr fällt mir auf wie „zufällig“ das alles ist! 😀 Es gibt Stücke, wo ich mir hundertprozentig sicher bin, dass es kompliziert wird und dann ist es eine Sache von einer Stunde. Andere Lieder hat man im Kopf und glaubt felsenfest daran, dass das eine einfache Nummer wird und muss dann nach mehreren Stunden (oder meist Tagen) gefrustet aufgeben. Es gibt einfach zu viele Variablen und letztendlich steht und fällt es mit der MIDI-Vorlage, die man hat.

Immerhin bin ich diesmal mit dem Abschluss des Albums durch das „Town Theme“ aus „Wild Arms“ und „600 AD“ aus „Chrono Trigger“ etwas zufriedener. Vielleicht liegt das aber auch dran, dass das zwei Stücke sind, die ich mir auch so (ohne Diskettenlaufwerke) gerne anhöre! 😉

Fun Fact: Diesmal fasst das ganze Album nur schlappe 38 Minuten. Das hat mich selbst überrascht und ist wesentlich kürzer geworden als gedacht, aber das liegt wohl in der Natur der verwendeten Videospiel-Themen. Mehr als 20 Tracks möchte ich einfach nicht pro Album reinquetschen, irgendwo muss die Tracklist ja auf dem Backcover auch noch Platz finden! 😉

Insgesamt betrachtet bin ich etwas zwiegespalten, was das Album angeht. Zwar gibt es ein paar echt gute Tracks, aber auch einige „Füller“, die es fast nicht wert sind. Für mich wirkt es an einigen Stellen einfach etwas „unpoliert“, aber im Endeffekt muss ich es so lassen, da noch zahlreiche andere Baustellen und Projekte warten (#Lebenszeit und so) … 😉 Letztendlich ist jedes Projekt einfach nur ein Kompromiss aus Zeit, Aufwand und Qualitätsanspruch… 🙂

Wie dem auch sei, wer Lust auf etwas kratzige Videospielmusik bekommen hat, kann sich das Album gerne hier kostenlos herunterladen. Alternativ gibt es auch wieder eine Playlist auf Youtube.

In diesem Sinne – „stay floppy“! 😉

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