#73 – Smartphone mit QI-Floppy

Ommmm….. Oooommmmm…. Hm, was? Oh, habe euch gar nicht bemerkt, war gerade tiefenentspannt und spüre mein inneres Qi.

Moment was? Was ist denn das für ein Blödsinn… He, falsches Intro, heute geht es doch um Qi als induktive Energieübertragung! 😀

Beim Test des ZIP-Laufwerks aus Artikel 72 ist mir doch glatt eine defekte ZIP-Diskette übriggeblieben. Wegschmeißen wollte ich sie nicht, aber etwas Sinnvolles (z.B. Daten zu speichern) kann man damit auch nicht mehr anfangen. Aber wegschmeißen? Neee… 😉

Stattdessen habe ich eine – meiner Meinung nach – dekorative Lösung für die gute Diskette gefunden. Sie soll in ein Qi-Ladegerät für Smartphones verwandelt werden. WAS?! 😀

Das ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Zuerst mal muss man die Diskette öffnen (möglichst ohne das Gehäuse zu beschädigen).

Hierfür muss der Metallschieber abgeklipst werden:

Im geöffneten Zustand sieht man wie klein und dünn die Magnetscheibe, auf welcher bis zu 100MB Daten später gespeichert werden konnten, ist. Raketentechnologie! 😀

Damit wir unser Smartphone laden können, brauchen wir natürlich ein „Wireless Charger Transmitter Module“ (eine Platine mit passender Induktionsspule). Ich habe mir hierfür extra ein sehr kleines Modell aus England für schmale 4€ geordert.

Bevor das Teil eingebaut wird, sollte man erst mal prüfen ob es überhaupt funktioniert – scheint zu laden! 🙂

Anschließend muss der Transmitter in das Gehäuse verpflanzt werden. Außer „Kleben“ habe ich leider keine Möglichkeit gesehen, die Platine samt Spule möglichst einfach in dem Gehäuse unterzubringen. Nicht gerade meine favorisierte Art Dinge zu befestigen, aber manchmal geht es einfach nicht anders. 😉

Nun muss man es eigentlich nur noch schaffen, die Diskette wieder möglichst unbeschadet zusammen zu klipsen (oder kleben) und fertig ist das Ding.

Die Anschlussbuchse für das Kabel habe ich hinter dem Metallschieber versteckt. Oder doch nicht? Nanu, wo ist die Buchse denn jetzt abgeblieben?

Aaaah, da ist sie ja! 🙂

Schaut schon merkwürdig aus, wenn da ein Kabel angesteckt ist. 😀

Nun muss abschließend nur noch überprüft werden, ob der Ladevorgang auch noch funktioniert.

Scheint prinzipiell ganz gut zu funktionieren, allerdings muss das Smartphone (auf Grund der kleinen Größe des Induktionsfeldes schon sehr mittig (und im Idealfall ohne Hülle) über der Spule liegen.

Fun Fact: Auch macht sich die kleine Induktionsspule bemerkbar. Für richtig schnelles Laden ist das gute Stück nicht zu gebrauchen, aber das passt zur Optik – unsere ZIP-Diskette war ja auch nicht die Schnellste! 😉

Ich bin dann mal weg… Ommmmm…. Oooommmmmm…

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