#71 – Music: movie madness

Hat jemandem von euch „game over level up“ gefallen? Ich hoffe doch, denn heute folgt mit „movie madness“ der zweite Streich! 😉

Fun Fact: Wie immer kommt die geniale Coverart von Michi – ich habe nur einen kleinen Denkanstoß gegeben. Vermutlich besser so – mein „Paint-Gebastel“ möchte wirklich keiner sehen… 😉

Wie der Titel es verrät, geht es diesmal um bekannte Filmmusik. Ich habe versucht ein möglichst breites Spektrum aufzufahren, auch wenn das nicht immer ganz leicht war.

Fun Fact: Wer jetzt sagt „Aber retrololo, wieso ist denn nicht XXXXX mit dabei?“ dem kann ich nur sagen, dass ich ursprünglich auch ein paar andere Stücke noch mit auf der Liste hatte, aber leider lassen sich einfach nicht alle Musikstücke auf den beschränkten „Instrumenten“ umsetzen. 🙂

Gerade an den komplexeren Themen, die sonst von zahlreichen Instrumenten eines Orchesters eingespielt werden, hatte ich ganz schön zu knabbern. Häufig muss man viele Kompromisse eingehen und manchmal auch nach vielen Stunden Arbeit das Ergebnis verwerfen, weil es sich einfach schlecht anhört! 😀

Ein absoluter Albtraum war zum Beispiel das aus den Harry Potter-Filmen bekannte „Hedwig’s Theme“. Mit seinen schnellen sprunghaften Einlagen war das echt eine Challenge und konnte leider nur sehr reduziert umgesetzt werden.

Ganz gut hören kann man dagegen den „Imperial March“ aus „Star Wars“ – der Klassiker unter den Beispielstücken für musizierende Diskettenlaufwerke. Zwar ist die Umsetzung nicht perfekt, aber irgendwo muss man Abstriche machen. Ich finde es klingt trotzdem noch recht gut. 😀

Fun Fact: Für alle, die noch eigene Klingeltöne (anstatt dem üblichen Apple-Gedudel) verwenden, habe ich hier einen heißen Tipp: Der „Imperial March“ eignet sich prima für Anrufe von der dunklen Seite der Macht (prominente Beispiele wären hier z.B. Chef, Mutter oder Schwiegermutter).

Meiner Meinung nach nicht so gelungen sind z.B. das äußerst aufwändige „Back to the Future“-Theme oder die Titelmelodie des ersten „Rocky“-Films. Hier merkt man einfach, dass die Stücke nicht dafür gemacht wurden um auf sechs Diskettenlaufwerken abgespielt zu werden! 😀

Fun Fact: Wenn sich ein Stück überhaupt nicht umsetzen hat lassen, dann habe ich es natürlich von vornherein rausgeschmissen, aber wie bei jedem Album können nicht nur Kracher vorhanden sein! 😉

Was mir dagegen gut gefällt sind die simplen und dennoch sonoren Western-Melodien von Ennio Morricone („For a few Dollars more“ und „The Good, The Bad and the Ugly“).

Fun Fact: Gut, vielleicht liegt das daran, dass ich einfach diese Art von Musik mag (von den Filmen mal ganz zu schweigen)! 😉

Einigen Stücken merkt man den beschränkten Tonumfang der Laufwerke doch sehr an. Zur Erinnerung – leider lassen sich nur Töne aus knapp drei eher tiefliegenden Oktaven wiedergeben. So klingt z.B. das „James Bond Theme“ noch düsterer als es eigentlich ist. Ebenso konnte ich durch die Einschränkungen bei „Everybody Needs Somebody“ (bekannt aus dem „Blues Brothers“ Film) nicht das volle Potential ausschöpfen.

Auch von dem Problem betroffen ist „der Rausschmeißer“ (das letzte Lied auf dem Album) „Eye of the Tiger“. Ich denke der Song würde viel stimmiger wirken, hätte man – gerade für die Gesangsmelodie – höhere Oktaven zu Verfügung…

Das Highlight des Albums ist meiner Meinung nach das markante, stakkatoartige „He’s a Pirate“ aus „Fluch der Karibik“. Die Melodie ist nicht kompliziert und lässt sich relativ einfach auf den Laufwerken umsetzen. Trotzdem (oder gerade deswegen) geht das gut ab wie ich finde. 🙂

Cool finde ich auch das „Ghostbusters-Theme“. Zu Beginn schaurig und ungewiss und dann hell und fetzig. Wenn ich mich recht erinnere, hat das aber auch einiges an Zeit verschlungen…

Aber was soll’s. Ich will an dieser Stelle jetzt nicht jedes einzelne Lied durchkauen und bewerten. Hört euch das Album am besten selbst an und bildet euch eure Meinung! Den Download findet ihr hier.

Fun Fact: Mit einer Gesamtspielzeit von 49:37 ist das Album deutlich länger geworden als das erste. Kein Wunder, denn im Vergleich zu 8-Bit-Melodien alter Videospiele liegt es in der Natur von Filmmusik-Themen etwas länger zu sein. 🙂

Im Nachhinein betrachtet bin ich irgendwie nicht so ganz zufrieden mit dem Album, so richtig erklären kann ich es mir aber nicht. Vielleicht ist es die Liedauswahl oder die Tatsache, dass sich die einzelnen Themen (auf Grund ihrer Komplexität) einfach nicht gut genug auf den Diskettenlaufwerken umsetzen lassen. Hm, aber ganz so schlecht ist es ja nun auch wieder nicht. Ach was soll‘s, ich denke ich bin doch zufrieden. 😀 Natürlich gibt es Höhen und Tiefen und einige Dinge, die ich mittlerweile (ja, selbst wenige Minuten/Stunden/Tage nach den Aufnahmen) anders machen würde, aber so ist das einfach mit Musik. Letztendlich ist jedes Album ein Kompromiss aus Zeit, Aufwand und Qualitätsanspruch… 🙂

Fun Fact: Gerade, wenn man sich nach einiger Zeit (in der man schon an neuen Stücken für weitere Alben arbeitet) die alten Aufnahmen noch mal anhört, fallen einem zahlreiche Fehler und Ungereimtheiten auf – schlimm! 😀

PS: Natürlich habe ich mir auch diesmal eine Retail-Version samt Vinyl-Rohling gebastelt! 😉

Fun Fact: Für alle, die mit MP3-Dateien nichts mehr anfangen können, gibt es die Tracks des ersten und zweiten Albums mittlerweile auf Youtube! 🙂

In diesem Sinne – „stay floppy“! 😉

2 Kommentare zu „#71 – Music: movie madness

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