#43 – Disketten-Notizbuch

Erinnert sich noch jemand an die defekten Disketten aus Artikel 40?

Ihr kennt mich – ich würde es nie über das Herz bringen die Teile wegzuschmeißen. Vielleicht kann man sie ja noch für irgendwas gebrauchen? Ich habe da auch schon eine Idee… 😉

Cool wäre es doch aus den Disketten ein stylisches Notizbuch für die Arbeit zu basteln. An sich eine gute Idee, doch wie macht man das? Zuerst mal braucht man etwas Papier. Ich habe hierfür diesen Block mit 9x9cm großen Papierstücken besorgt, Schmierzettel benötigt man sowieso immer! 😀

Zusätzlich benötigen wir eine Möglichkeit einzelne Papierstücke mit den Disketten zu verbinden. Ich habe mich für eine Spiralbindung (Ringbindung) entschieden, da ich sowieso eine Drahtspirale von einem vollgeschriebenen Notizbuch übrighatte! 🙂

Als erstes sollten wir mal die Drahtspirale von dem alten Notizbuch befreien:

Schon besser, doch wie befestigen wir die Spirale nun an den Disketten? Hierfür brauchen wir einen Locher. Kein sehr professionelles Modell, aber für unsere Zwecke sollte es ausreichen:

Zumindest lassen sich die Disketten damit lochen! 🙂

Fun Fact: Die ersten Versuche liefen echt kläglich, wie man sehen kann! 😀

Damit der Abstand zwischen Lochung und dem Rand der Diskette passt, habe ich eine kleine Feile seitlich in den Locher als „Abstandshalter“ eingelegt. Alles andere als eine solide Lösung, aber ich hatte nichts Besseres zur Hand und wollte nicht mehrere Stunden damit verschwenden, etwas aus Holz zu bauen oder meinen 3D-Druck-Spezialisten zu bemühen. 😀

Anschließend habe ich mir eine Schablone gemalt und diese mit Tesafilm an der Diskette befestigt um mir beim Lochen den ungefähren Lochabstand anzuzeigen.

Jetzt wird es ernst…

Mit dem Ergebnis kann ich gut leben. Bestimmt gäbe es hierfür geeignete Lochzangen oder Lochstanzer, welche ein deutlich genaueres Resultat (ggf. sogar mit rechteckigen Löchern) erzielen würden, aber wer hat das schon?!

Damit unser Notizbuch auch seinen eigentlichen Zweck erfüllt muss es natürlich noch mit Papier bestückt werden. Auch für die Lochung der Schmierzettel konnte ich die Schablone verwenden! 🙂

Als letzten Schritt müssen Disketten und Papier nur noch in die Drahtspirale geschoben werden.

Und fertig ist das Notizbuch! 🙂

Es bietet genügend Platz für zahlreiche langweilige Sitzungsprotokolle, Einkaufslisten, Geburtstagserinnerungen oder Ideen für weitere Blogartikel! 😉

Zwei Disketten habe ich ja bei meinen Stanz-Versuchen zerstört. Da ich noch exakt zwei übrighatte und diese nicht wieder in irgendeiner Kiste verschwinden lassen wollte, habe ich mich entschieden gleich noch ein zweites Notizbuch zu erstellen:

Ob ich mir wirklich so viele Informationen notieren möchte? Ich wage es zu bezweifeln… 😀

Egal – ein Hoch auf Upcycling! 😉

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