#33 – DIY: Bunny-Behausung

Es gibt Kreaturen, deren Anziehungskraft ist so magisch, wie die von süßen Katzenvideos im Internet.

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Doch mit im Haus können die kleinen Vierbeiner nicht wohnen, sie brauchen Platz zum Herumspringen und buddeln. Etwas Auslauf schadet den Häschen sowieso nicht, also muss ein Außengehege/Stall für die flauschigen Gemüsevernichter her.

Fun Fact: Sorry, dass es diesmal nicht ganz so viele Bilder und Text gibt. Bei so größeren Projekten vergisst man manchmal während des Arbeitens ein paar Fotos zu machen, wenn man gerade so gut im „Flow“ ist! 😉

Doch kommen wir mal zur IST-Situation. Dort wo eigentlich der Hasenstall hinsoll, steht bereits ein Spielturm. Dessen Holz ist leider so morsch, dass man ihn nicht mehr sicher begehen kann.

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Es fehlen einige Stücke des Geländers und auch das Dach hat schon bessere Tage gesehen. Immerhin sieht die Balkenkonstruktion interessant aus, vielleicht lässt sich wieder etwas so Ähnliches zusammenzimmern?

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Auch sind bereits Punktfundamente einbetoniert. Diese können wir idealerweise auch für den Hasenstall verwenden.

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Doch zuerst muss der alte Turm mal weg. Da hilft nur eins: Abreißen! Grobmotoriker (oder Leute mit unterdrückten Aggressionen) erledigen das mit Vorschlaghammer und Kettensäge. Ich habe mir – zusammen mit weiblicher Unterstützung – die Mühe gemacht, die (teilweise schon stark verrosteten) Schrauben einzeln herauszuschrauben, da ich nicht wollte, dass nach dem Abriss noch Metallfragmente im Garten liegen. So sieht das doch schon gleich viel besser aus! 🙂

Fun Fact: Ich bin froh, dass diese Arbeit geschafft ist, insgesamt waren es zwei Hänger voll Altholz und ein ganzer Sack voll verrosteter Schrauben! 😀

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Die einzelnen 9×9 cm großen Pfosten bilden das Grundgerüst des Stalls. So Pfosten alleine geben aber noch kein gutes Zuhause ab, also wurde fix eine Seite mit Rauspund – Brett für Brett – verschraubt.

Fun Fact: Der Transport der großen Pfosten war nicht gerade einfach, die meisten drei Meter lang (so konnte ich zwei Pfosten aus einem Stück Holz heraussägen) und der lange Querbalken schlägt mit seinen 3,5 Metern doch ganz schön ins Gewicht.

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Anschließend folgte die zweite Seite! 🙂

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Selbstverständlich soll der Stall auch ein Dach bekommen, schließlich sollen die kleinen Nagetierchen ja nicht nass werden. Hierfür habe ich aus Rauspund und Dachlatten eine einfache Dachkonstruktion zusammengeschraubt.

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Ein erster Test: Zumindest hält das Dach und fällt nicht auseinander. Der Fußboden wurde mit Volierendraht an der Unterkonstruktion befestigt, sodass die Häschen keiner Gefahr (Stichwort Marder) ausgesetzt sind.

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Da jedoch ein Holzdach vermutlich nicht lange der Witterung standhalten könnte, wurde dieses mit Trapezblech verschraubt.

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Das Dach hat auch ein Endstück bekommen, sodass anfallender Regen/Schnee nicht in den Stall hineinfällt.

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Und so wurde nach und nach auch die Vorderseite…

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…und die noch offene Wand des Stalls verkleidet.

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Selbstverständlich sollen die beiden Häschen später auch etwas Tageslicht zu sehen bekommen. Aus diesem Grund wurde die Seitenwand nicht vollständig verkleidet, sondern ein „Fenster“ aus Dachlatten und Drahtgitter konstruiert:

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Damit man auch – u.a. zum Misten oder Knuddeln – die Hasen besuchen kann, wurden auf der Vorderseite zwei – zugegeben sehr – einfache Türen mit Türriegeln angebracht.

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Der Innenraum des Stalls wurde mit Erde aufgeschüttet. Zusätzlich wurden zwei Heuraufen und ein „Obergeschoss“ an der Außenwand festgeschraubt. So haben die Nagetierchen eine bessere Aussicht über ihr Reich! 🙂

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Und was jetzt? Stall fertig – aber das Projekt noch nicht! 😉

Ich dachte mir, wenn man schon die ganzen Materialien und Werkzeuge zur Hand hat, sollte man das ganze Konstrukt gleich fertigmachen. Außerdem schaut es dämlich aus, wenn zwei Fundamente einfach so ungenutzt aus dem Boden herausragen. Also mussten noch zwei Stützen und ein Querbalken verschraubt werden. Leider war das gar nicht so einfach, denn die Fundamente waren exakt auf gleicher Höhe in einem Winkel von 60° zueinander gesetzt. Somit mussten Aussparungen geschaffen werden, sodass die Stützen „ineinander“ greifen:

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Und das ganze natürlich zwei Mal. Bzw. vier Mal, wenn man die Aussparung für den Querbalken auch noch dazu zählt.

Fun Fact: Dieser Teil war einer der Aufwändigsten, weil ich die Aussparungen der Stützen komplett ohne „Powertools“, also letztendlich nur mit einer Handsäge und einer Feile herausgearbeitet habe – uff! 😀

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Am Hasenstall habe ich den Querbalken dann mit den restlichen Überbleibseln eines Pfostens befestigt. Im Nachhinein betrachtet, hätte man das bestimmt besser/einfacher machen können, aber für einen ersten Versuch bin ich zufrieden. 😀

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Damit die Häschen im Winter nicht frieren müssen, habe ich Haken an den Stall geschraubt. An diesen kann z.B. eine Decke gehängt werden, damit es nicht reinschneit/zieht und der Stall kuschlig warm bleibt.

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Damit die Sache „rund“ wird habe ich abschließend Ösen an die Verschraubungen der Pfosten geschraubt. So kann bei Bedarf einfach eine Hängematte aufgehängt werden! 🙂

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So haben nicht nur die Hasen etwas von dem Stall. Bunnylicious! Ich bin dann mal chillen… 🙂

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