#27 – DIY: FUßBoden für DACHBoden – II

Nachdem wir beim letzten Mal bereits mit dem Boden angefangen haben, sollten wir exakt an dieser Stelle weitermachen. Wie man sehen kann, sind wir ja auch noch nicht mal halb fertig!

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Ein paar einzelne Platten wurden noch verlegt, doch bevor es jedoch weitergeht, muss erst die andere Seite des Raumes vorbereitet (Hanffilz auslegen) werden. Dafür müssen erst mal das ganze Werkzeug und alle Materialien umgeräumt werden – Chaos! 🙂

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Die andere Seite des Dachbodens schaut noch recht trostlos aus:

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Erschwerend kommt hinzu, dass mitten durch den Raum ein LAN-Kabel in einer Holzfuge verlegt wurde. Die Fuge musste zuerst noch etwas tiefer geschliffen werden, damit das Kabel später nicht zerquetscht wird, sobald die Trittschalldämmung und der Boden drübergelegt werden.

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Mit einer verlegten Trittschalldämmung sieht das doch gleich viel besser aus! 🙂

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Dann kamen so langsam die wirklich schwierigen Stellen rund um die Dachbodenluke herum.

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Hierfür mussten einige Platten sehr genau zugeschnitten und anschließend meist sogar noch etwas glatt abgefeilt werden.

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Puh – der schwierigste Teil ist geschafft! 🙂

Fun Fact: Was hier wieder nach ein paar Minuten aussieht hat in Wirklichkeit viele Stunden verschlungen. Allein die „Fitzelarbeiten“ rund um die Dachbodenluke oder den Kamin haben extrem viel Zeit und Nerven gekostet. Yolo! 😀

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Platte für Platte geht es geht voran…

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…und so wurden auch irgendwann die letzten Platten verlegt – Gott sei Dank! 😀

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Fun Fact: Man kann es an dem Foto eindeutig erkennen – hier war es definitiv schon später am Abend und der Blitz war im Einsatz… 🙂

Ein guter Zeitpunkt ein paar Aufräumarbeiten (wie z.B. übergebliebene Schnittreste wegschmeißen, Werkzeuge verstauen) durchzuführen. Durchkehren und den Boden mal absaugen kann auch nicht schaden.

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Wer nun denkt die Arbeit sei getan, irrt sich leider, denn es mussten ja noch die hässlichen Abstände zur Wand irgendwie verdeckt werden. Da die Dehnungsfugen für gewöhnliche Sockelleisten allerdings etwas zu breit waren (und diese nebenbei auch nicht wirklich optisch gut zu den OSB-Platten gepasst hätten) habe ich mich für einfache Holzleisten (Konstruktionsholz aus Douglasie) entschieden.

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Doch kümmern wir uns zuerst um die „Problemzone“ – die Dachbodenluke. Um die Pfosten herum, wurden kleine Holzstückchen zurechtgeschnitten und mit dem Boden verklebt.

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Rund um die Luke herum wurden Fußbodenprofile, welche bei Sanierungsarbeiten in einem anderen Zimmer übriggeblieben sind verschraubt. Definitiv nicht optimal, aber eine einfache (und vor allem kostenlose) Lösung! 🙂

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Lediglich ein kleines Stück Treppenprofil (wird sonst eigentlich eher als Kantenschutz für Treppen verwendet) musste erst noch im Baumarkt besorgt werden.

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Anschließend konnten die eigentlichen „Sockelleisten“ zugeschnitten und verlegt bzw. verklebt werden.

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Auch hier gab es ein paar knifflige Stellen, die etwas Zeit in Anspruch genommen haben:

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Beim Verlegen kam mir die Idee gleich noch Steckdosenleisten auf jeder Seite des Raumes zur Verfügung zu stellen. Im Idealfall verlaufen die Kabel nicht quer durch den Raum, sondern werden nicht sichtbar unter den Sockelleisten verlegt.

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An einer Stelle musste nachträglich die Dehnungsfuge etwas vergrößert werden, sonst hätten die Kabel nicht durchgepasst. Shit happens… 😉

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Da eine Seite des Dachbodens als „Fernsehecke“ genutzt werden soll, muss natürlich auch an einen Antennenanschluss gedacht werden. Wie gut, dass sich die Antennenanlage auch auf dem Dachboden befindet, da sollte sich doch ein Kabel bis zur anderen Seite des Raumes verlegen lassen! 🙂

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Jetzt musste nur noch ein Kabel in entsprechender Länge her. Doch wo kauft man ein Antennenkabel, welches exakt 13 Meter lang ist? Richtig: Nirgendwo (bzw. nirgendwo mit vertretbaren Kosten). Bleibt wohl nur wieder eine DIY-Lösung. Glücklicherweise braucht man dafür nicht viel. Neben dem eigentlichen Kabel in gewünschter Länge benötigt man zwei F-Stecker. Schwer ist es auch nicht, es gibt zahlreiche Anleitungen im Netz. Ich nehme als Abschluss zwischen Stecker und Kabel immer etwas Isolierband, aber das ist Geschmackssache.

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Unter den Sockelleisten versteckt schaut das dann so aus:

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Bevor es jetzt ans Einrichten geht, muss sich noch um die offenen Stellen in der Wand (Zugang zu Heizungsrohren & Stromleitungen) gekümmert werden. Diese komplett zu verschließen wäre unpraktisch, falls man doch mal hinlangen muss. Aber einfach so offen stehen lassen sieht ja auch irgendwie blöd aus. Vielleicht ein kleiner Stoff-Vorhang? Doch wie soll dieser aufgehängt werden?

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Vielleicht lässt sich aus ein paar Resten was basteln! 🙂 Ein Stück Metallrohr, ein paar Haken und Magneten, welche von einem früheren Bastelprojekt (erinnert sich jemand an das Schlüsselbrett? 😉 ) übrig geblieben sind:

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Die Lösung wird definitiv keinen Design-Award gewinnen, aber besser als nichts: Tadaaaaa – eine Vorhangstange! 🙂

Fun Fact: Die Haken mussten mit einer Zange etwas größer gebogen werden, sonst hätte die Stange nicht drauf gepasst.

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Auf der anderen Seite des Raumes ist auch ein offenes Loch (das kennen wir ja bereits, dahinter verstecken sich die Dachziegel und die Antennenanlage).

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Das sollte natürlich auch möglichst verschlossen werden. Trotzdem wäre es gut, wenn man bei Bedarf noch an die Sachen (Antennenanlage, Dachziegel, …) hinkommt. Gut, dass ein Stück einer OSB-Platte übriggeblieben ist. Nachdem es erstmal passend zurechtgeschnitten wurde, lässt sich damit das Loch prima abdecken.

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Damit man die Platte einfach von der Wand entfernen kann, wurden ein Griff, sowie Magnetschnäpper (ja, die Teile heißen tatsächlich so) verschraubt.

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Hier ein Bild von der fertigen Abdeckung (leider noch ohne Sockelleisten):

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Was ist die schlimmste Arbeit nach handwerklichen Tätigkeiten? Richtig – Putzen und Werkzeug aufräumen. Gott sei Dank ist das geschafft und der Dachboden ist fertig – YEAH! 🙂

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Jetzt fehlt nur noch etwas Inneneinrichtung… Auf der einen Seite hat eine kleine Nähecke ihren Platz gefunden.

Fun Fact: Der Holztisch musste natürlich – damit er durch die Dachbodenluke passt – vollständig zerlegt werden. Und selbst dann war es Zentimeterarbeit… 🙂

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Und auf der anderen Seite befindet sich jetzt eine kleine Fernsehecke mit mega chilligen Sitzsäcken und einer Wii – Game On! 😀

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Ende gut, alles gut. Zeit für eine Runde „Beat the Beat – Rhythm Paradise“! 😉

2 Kommentare zu „#27 – DIY: FUßBoden für DACHBoden – II

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